Telefon

Unseren Service erreichen Sie
Montag bis Freitag
von 8.00 Uhr bis 18.00 Uhr unter
(0848) 22 82 22

Unser Kundenservice

Die feine englische Art

Unser Katalog

"Die feine englische Art"

Gern schicken wir Ihnen sofort den aktuellsten Katalog per Post ins Haus. Füllen Sie hierzu einfach unser Bestellformular aus.

Jetzt Katalog bestellen

Unsere Kataloge sind immer ein Lesevergnügen. Es macht einfach Spaß, darin zu blättern und immer wieder Neues, Interessantes und Ungewöhnliches (eben typisch Britisches) zu entdecken!

Im Katalog blättern

Eine schöne englische Landschaft
BLOG
Die feine englische Art

Vor 250 Jahren: James Cook startet in die Südsee

Vor 250 Jahren: James Cook startet in die Südsee

James Cook (Nathaniel Dance-Holland, 1776)

Aufbruch ins Ungewisse: Der britische Seefahrer James Cook stach vor 250 Jahren, am 26. August 1768, ab Plymouth in See. Ziel: Tahiti – und danach „Terra Australis“, ein großer, reicher, ganz im Süden gelegener Kontinent, der sich aber leider als Illusion herausstellte.

An Bord der „Endeavour“ waren 94 Mann, darunter ein Astronom, ein Maler und ein Botaniker. Anders als die sogenannten Entdeckungsreisen früherer Zeiten war man nun ein Stück weiter: Es ging nicht nur darum, fremde Welten sofort für die Krone zu reklamieren, obwohl Cook das auch noch getan hat. Aber seine insgesamt drei Südseereisen, die ihn auch nach Neuseeland und an die Ostküste Australiens führten, hatten eher Forschungscharakter und dienten auch dazu, exaktere Karten der Welt anzulegen. Gerade was die Kartografierung angeht, hat Cook Pionierarbeit geleistet. Vergleicht man seine Landkarten mit denen von heute, sind die Unterschiede erstaunlich gering. Sein weiteres großes Verdienst ist die Vorbeugung gegen Skorbut, eine schreckliche Mangelkrankheit, die früher fast alle Seeleute befiel. Captain Cook sorgte dafür, dass sie eingelegte Zitronen und Sauerkraut aßen und deshalb ihre Zähne und letztlich ihr Leben behielten. Jedenfalls sank die Zahl der Todesopfer, die damals zur Seefahrt gehörten wie der Wellengang und der Schiffszwieback, bei seinen Expeditionen stetig.

James Cook muss eine interessante Persönlichkeit gewesen sein – gelassen und ruhig auch in kritischen Situationen, ein scharfer Beobachter und eifriger Tagebuchschreiber, ein fürsorglicher Vorgesetzter. Er war Sohn eines Tagelöhners und begann nach nur vier Jahren Schule zunächst eine Lehre in einem Laden für Kurzwaren. Das war aber nichts für ihn, und über Bekannte wechselte er zur Arbeit auf Kohleschiffen, die an der englischen Küste entlangschipperten. Dies war Cooks Einstieg in die Seefahrt. Bei seiner ersten Südseereise war er 39, am Ende der letzten 50. Diese dritte Reise kostete ihn das Leben, denn er wurde bei einem Konflikt mit den Bewohnern Hawaiis getötet. 

Die British Library hat eine sehr sehenswerte Ausstellung über James Cooks konzipiert, bei der unter anderem die erste europäische Zeichnung eines Kängurus  zu sehen ist, neben zahlreichen Karten, Schriftstücken und auch Kunstwerken, die der polynesische Hohepriester Tupaja – der in Tahiti an Bord ging – angefertigt hat. Seltsamerweise endet diese Ausstellung aber ziemlich genau mit dem Jubiläum, nämlich am 28. August. Hier gibt es Infos zum Nachlesen und einen kleinen Film: www.bl.uk/events/james-cook-the-voyages

Ein lesenswertes Porträt James Cooks haben wir in der Zeitschrift National Geographic gefunden: www.nationalgeographic.de/geschichte-und-kultur/james-cook

Schreiben Sie uns einen Leserbrief

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass die Redaktion sich die Entscheidung vorbehält, ob und wann Ihr Leserbrief an dieser Stelle veröffentlicht wird.

Ihre E-Mail Adresse, den Vornamen und Ihren Namen benötigen wir zur Direktkommunikation zu Ihrer Veröffentlichung, etwa um Missbrauch und Fälle von Rechtsverletzungen unterbinden zu können. Ihre Daten werden ausschließlich in Zusammenhang mit dieser Kommentarfunktion genutzt und zu diesem Zweck in elektronischer Form gespeichert. Eine Weitergabe Ihrer Daten oder Teile davon erfolgt ausdrücklich nicht. Die entsprechende Datennutzung akzeptieren Sie mit dem Ausfüllen und Absenden dieses Formulars. Weitere Informationen zum Schutz Ihrer persönlichen Daten finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Bitte füllen Sie das Formular aus (alle Felder müssen ausgefüllt sein).

Leserbriefe (0)

Keine Leserbriefe gefunden!

Neuen Leserbrief schreiben

Mehr aus der Rubrik "Ariane Stech"

Kürbissuppe mal asiatisch

Kulinarisches | von Ariane Stech

Die Nächte werden länger und nebliger, in den Läden grinsen die Kürbisfratzen. Kein Zweifel: Die gruselige Jahreszeit hat begonnen. Glauben Sie an…

Weiterlesen
John Cleese bei einem Auftritt 2017

Kultur-Kompass | von Ariane Stech, Julia Stüber

Schräger Humor und komischer Gang

Sich mit todernstem Gesicht völlig absurd zu benehmen: Darin ist John Cleese unbestrittener Meister. Ob als Beamter…

Weiterlesen
Ansicht des Hampton Court Palace mit Garten

Reisetipps | von Julia Stüber, Ariane Stech

Hampton Court Palace ist für uns einer der schönsten Königspaläste Englands. Schokolade ist nicht das Erste, was einem in den Sinn kommt, wenn man an…

Weiterlesen
Cheers: Welttag des Gins

Kulinarisches | von Ariane Stech, Julia Stüber

An heißen Tagen ist ein schlichter Gin Tonic – auf Englisch heißt er übrigens immer „Gin and Tonic“ – etwas Wunderbares. Mehr als einer oder maximal…

Weiterlesen