Telefon

Unseren Service erreichen Sie
Montag bis Freitag
von 8.00 Uhr bis 18.00 Uhr unter
(0848) 22 82 22

Unser Kundenservice

Die feine englische Art

Unser Katalog

"Die feine englische Art"

Gern schicken wir Ihnen sofort den aktuellsten Katalog per Post ins Haus. Füllen Sie hierzu einfach unser Bestellformular aus.

Jetzt Katalog bestellen

Unsere Kataloge sind immer ein Lesevergnügen. Es macht einfach Spaß, darin zu blättern und immer wieder Neues, Interessantes und Ungewöhnliches (eben typisch Britisches) zu entdecken!

Im Katalog blättern

Eine schöne englische Landschaft
BLOG
Die feine englische Art

Rund um die Britischen Inseln liegen Tausende Wracks

Stolze Schiffe und ihr Untergang: rund um die Britischen Inseln liegen Tausende Wracks

Eines der vielen Tausend Schiffswracks rund um die Küste der Britischen Inseln ist in der Saltwick Bay in North Yorkshire bei Ebbe zu sehen.

Stolze Schiffe und ihr Untergang

Schiffe in Seenot und Wracks auf dem Meeresboden haben immer wieder Maler, Dichter, Geschichtenerzähler und auch die Wissenschaft inspiriert. Sie erscheinen auf Bildern von William Turner und in Romanen wie Daniel Defoes „Robinson Crusoe“; sie gehen, Beispiel Titanic, in regelmäßigen Abständen auf der Kinoleinwand unter und tauchen in Geistergeschichten, von Untoten bevölkert, aus dem Nebel auf. Was je nach Sichtweise romantisch, spannend oder gruselig auf uns wirkt, hat einen traurigen Hintergrund, denn natürlich ließen bei diesen Unglücken viele Menschen ihr Leben. Von ihnen fehlt, Gesetz der Natur, jede Spur, während die Schiffe, die sie in die Tiefe rissen, teilweise erstaunlich gut erhalten sind.

Die Britischen Inseln, Irland mitgerechnet, halten einen Rekord: Ihre Küsten sind von rund 50.000 versunkenen Schiffen umgeben. Manche liegen so nah an Land, dass sie bei Ebbe sichtbar werden, andere weit draußen. Auf einer Karte, die man sich anschauen kann, scheinen die Inselumrisse wie von einem Bienenschwarm – oder sagen wir Quallenschwarm – umgeben.

Dass eine Seefahrernation wie Großbritannien im Lauf ihrer Geschichte Schiffe verliert, liegt auf der Hand. Aber die Konzentration ist schon ungewöhnlich hoch und weltweit wahrscheinlich sogar die höchste. Der Grund (neben regem Schiffsverkehr): Die Küsten sind teilweise sehr tückisch mit verborgenen Felsen, Sandbänken, Strömungen. Noch heute, im Zeitalter bester Navigationstechnik, gelten zum Beispiel die Goodwin Sands vor Kent als richtig gefährlich. Und wie wir alle schon in den Nachrichten gesehen haben, gilt noch immer der alte Grundsatz: Wasser hat keine Balken. Wenn ein Schiff sinkt, dann wird es ernst (selbst dann, wenn der Kapitän nicht, wie es bereits vorgekommen ist, als erster von Bord geht).

Viele der Wracks vor der Küste stammen aus dem 18. und 19. Jahrhundert, der Hoch-Zeit des Empires mit viel Import, Truppen- und Personenverkehr. In Kriegen, vor allem im Zweiten Weltkrieg, sind zahlreiche Schiffe und auch U-Boote versenkt worden. Die Angst der Menschen an Bord mag man sich gar nicht vorstellen. Mancher Fischkutter schlug leck, anderen Schiffen wurden Stürme zum Verhängnis. Jede Geschichte, sofern man sie noch rekonstruieren kann, ist anders.

Eins der berühmtesten Schiffwracks der englischen Geschichte liegt heute aber nicht mehr auf dem Meeresboden, sondern steht in Portsmouth in einem eigenen Museum. Die „Mary Rose“ war ein stolzes Kriegsschiff und hatte schon über dreißig Jahre Wasser unter dem Kiel, als sie 1545 – vor den Augen von König Heinrich VIII. – in einem Seegefecht in der Meerenge Solent unterging. Warum, ist bis heute umstritten. Möglicherweise geriet sie in eine Bö, oder diverse Umbauten waren zu Lasten der Stabilität gegangen. Jedenfalls wurde sie 1982 gehoben, in liebevoller Detailarbeit restauriert und ist heute die Hauptattraktion im Maritim-Museum Portsmouth Historic Dockyard.

Schreiben Sie uns einen Leserbrief

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass die Redaktion sich die Entscheidung vorbehält, ob und wann Ihr Leserbrief an dieser Stelle veröffentlicht wird.

Ihre E-Mail Adresse, den Vornamen und Ihren Namen benötigen wir zur Direktkommunikation zu Ihrer Veröffentlichung, etwa um Missbrauch und Fälle von Rechtsverletzungen unterbinden zu können. Ihre Daten werden ausschließlich in Zusammenhang mit dieser Kommentarfunktion genutzt und zu diesem Zweck in elektronischer Form gespeichert. Eine Weitergabe Ihrer Daten oder Teile davon erfolgt ausdrücklich nicht. Die entsprechende Datennutzung akzeptieren Sie mit dem Ausfüllen und Absenden dieses Formulars. Weitere Informationen zum Schutz Ihrer persönlichen Daten finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Bitte füllen Sie das Formular aus (alle Felder müssen ausgefüllt sein).

Leserbriefe (0)

Keine Leserbriefe gefunden!

Neuen Leserbrief schreiben

Mehr aus der Rubrik "Ariane Stech"

Kürbissuppe mal asiatisch

Kulinarisches | von Ariane Stech

Die Nächte werden länger und nebliger, in den Läden grinsen die Kürbisfratzen. Kein Zweifel: Die gruselige Jahreszeit hat begonnen. Glauben Sie an…

Weiterlesen
John Cleese bei einem Auftritt 2017

Kultur-Kompass | von Ariane Stech, Julia Stüber

Schräger Humor und komischer Gang

Sich mit todernstem Gesicht völlig absurd zu benehmen: Darin ist John Cleese unbestrittener Meister. Ob als Beamter…

Weiterlesen
Ansicht des Hampton Court Palace mit Garten

Reisetipps | von Julia Stüber, Ariane Stech

Hampton Court Palace ist für uns einer der schönsten Königspaläste Englands. Schokolade ist nicht das Erste, was einem in den Sinn kommt, wenn man an…

Weiterlesen
Cheers: Welttag des Gins

Kulinarisches | von Ariane Stech, Julia Stüber

An heißen Tagen ist ein schlichter Gin Tonic – auf Englisch heißt er übrigens immer „Gin and Tonic“ – etwas Wunderbares. Mehr als einer oder maximal…

Weiterlesen