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Die feine englische Art

„Smile Month“ im Vereinigten Königreich

Land des Lächelns: „Smile Month“ im Vereinigten Königreich

Jemanden zum Lächeln bringen ist ein wunderbares Ziel.

Land des Lächelns

Cheese, please! Im Vereinigten Königreich ist gerade der Monat des Lächelns, der National Smile Month. Er soll das Thema Zahngesundheit ins Bewusstsein rufen mit so unterschiedlichen Ideen wie einem Bastelwettbewerb, bei dem Kinder Lächelmonster aus Zahnpastatuben und Zahnseide anfertigen, einem Fotowettbewerb und einem Spendenaufruf, damit auch weniger Begüterte Behandlungen und Korrekturen bekommen können. Denn wie wir alle wissen, haben die Zähne einen erheblichen Einfluss auf die Gesundheit.

Die Aktionen sollen auch mit einem alten Vorurteil aufräumen. Laut einem Klischee aus den USA, dem Land der kerzengeraden und blendend weißen Zahnreihen, sind den Briten ihre Zähne nämlich (angeblich) egal. Es gibt sogar eine Szene aus den „Simpsons“, in der ein Zahnarzt ein Horrorbuch mit „British smiles“ aufschlägt, um einen kleinen Patienten mit schwarzer Pädagogik zur Zahnpflege zu animieren. Auch las man früher häufig, britische Schauspieler erkenne man außer an ihrem charmanten Akzent und ihrem trockenen Witz vor allem an den „crooked teeth“, den krummen Zähnen. Der letzte, über den wir das gelesen haben, war Hugh Grant (er hat trotzdem eine große Karriere gemacht, hüben wie drüben, charmanter Akzent und trockener Witz sind offenbar doch wichtiger. Inzwischen sehen auch seine Zähne irgendwie gerader aus …) Jedenfalls ist dieses Vorurteil ziemlich alt, denn in den USA sind perfekte Zähne seit Jahrzehnten sehr wichtig – Familien kratzen schon seit den 1940ern ihr Geld zusammen und schicken ihre Kinder zum Kieferorthopäden. In Europa und eben auch im Vereinigten Königreich wurde zumindest die Optik lange nicht so wichtig genommen wie jenseits des Ozeans.

Heute ist das anders, schöne Zähne sind auch für viele Britinnen und Briten erstrebenswert, in der Schauspielerszene sowieso. Wenn ein Gebiss allerdings so bläulich neonweiß strahlt, dass man als Betrachter die Sonnenbrille aufsetzen muss, dann ist das wieder zu viel des Guten. Solche Zahnreihen sieht man heute häufig bei den Mitwirkenden in peinlichen Reality Shows, gern in Kombi mit zentimeterlangen falschen Wimpern oder aufgepumpter Muskulatur.

Hier noch ein paar englische Ausdrücke rund ums Lächeln, je nachdem, ob es nett gemeint ist oder nicht so nett:

  • „to grin“ heißt „grinsen“, die berühmte Grinsekatze aus „Alice im Wunderland“ trägt allerdings den Namen „Cheshire Cat“.
  • „To smirk“ oder „a smirk“ bezeichnet ein hämisches Grinsen; früher sagte man bei uns dafür „feixen“.
  • Noch schlimmer ist „to sneer“, verächtlich lächeln.
  • Am besten gefällt uns „to beam“, jemanden anstrahlen.
  • „To raise a smile“ bedeutet: jemanden zum Lächeln bringen. Das ist doch ein tolles Ziel.

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