Telefon

Unseren Service erreichen Sie
Montag bis Freitag
von 8.00 Uhr bis 18.00 Uhr unter
(0848) 22 82 22

Unser Kundenservice

Die feine englische Art

Unser Katalog

"Die feine englische Art"

Gern schicken wir Ihnen sofort den aktuellsten Katalog per Post ins Haus. Füllen Sie hierzu einfach unser Bestellformular aus.

Jetzt Katalog bestellen

Unsere Kataloge sind immer ein Lesevergnügen. Es macht einfach Spaß, darin zu blättern und immer wieder Neues, Interessantes und Ungewöhnliches (eben typisch Britisches) zu entdecken!

Im Katalog blättern

Eine schöne englische Landschaft
BLOG
Die feine englische Art

Doppelte Verneinung: Ain´t no sunshine ...

Doppelte Verneinung: Ain´t no sunshine ...

Fast immer kommt "ain't" mit einer doppelten Verneinung daher, z. B. im Song "Ain´t no sunshine when she's gone".

... when she's gone. So heißt ein bekannter (und sehr schöner) Song von Billy Withers. Sonnenschein hatten wir ja reichlich in letzter Zeit, also muss "sie" wohl zu Hause sein, nicht wahr? Aber darüber wollten wir gar nicht spekulieren, sondern uns das "ain't" angucken. Wenn man sich Songtexte, seien sie aus Großbritannien oder aus Amerika, mal genauer anhört, wird man feststellen, dass "ain´t" dort die gängige Form der Verneinung ist.

  • "Ain't nobody white can sing the blues",
  • "Ain't no other man but you”,
  • "You ain't seen nothing yet” und so weiter und so fort.

Das eigentümliche Wörtchen steht je nach Kontext für "is not” oder "are not” oder "has not" oder "have not".

Fast immer kommt "ain't" mit einer doppelten Verneinung daher, was ja eigentlich eine Bejahung wäre ... aber hier ist wirklich ein Nein gemeint, ein deutliches sogar. Auf Hoch-Englisch müssten die oben genannten Textzeilen heißen

  • "there is no sunshine",
  • "there is nobody white who can sing the blues" (etwas holprig!),
  • "there is no other man but you" und
  • "you have not seen anything yet”.

Sehr beliebt ist auch die Kombination mit "gonna”, einer schlampig gesprochen Variante des Futurs "going to”:

  • "The sun ain't gonna shine anymore" oder
  • "Love ain't gonna wait for you" sind zwei Liedtitel.

Aber reden die Leute auch im wirklichen Leben so? In Großbritannien ist uns "ain't" bisher selten begegnet, nur ein einziges Mal hatten wir es in Newcastle mit einer Clique obercooler Jungs zu tun, die sich als Rapper verstanden und auch so sprachen (aber ansonsten ganz lieb waren). Aber die waren eben auch amerikanisch orientiert oder versuchten es zumindest. Dass wir "ain't" ansonsten kaum zu hören bekommen, liegt sicher nicht daran, dass wir uns nur in illustren Kreisen bewegen, mehr an der allgemeinen Höflichkeit. So redet man eigentlich nicht, schon gar nicht im Umgang mit Ausländern. Und im geschriebenen Englisch ist "ain't", ganz klar, ein "don't".

Schreiben Sie uns einen Leserbrief

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass die Redaktion sich die Entscheidung vorbehält, ob und wann Ihr Leserbrief an dieser Stelle veröffentlicht wird.

Ihre E-Mail Adresse, den Vornamen und Ihren Namen benötigen wir zur Direktkommunikation zu Ihrer Veröffentlichung, etwa um Missbrauch und Fälle von Rechtsverletzungen unterbinden zu können. Ihre Daten werden ausschließlich in Zusammenhang mit dieser Kommentarfunktion genutzt und zu diesem Zweck in elektronischer Form gespeichert. Eine Weitergabe Ihrer Daten oder Teile davon erfolgt ausdrücklich nicht. Die entsprechende Datennutzung akzeptieren Sie mit dem Ausfüllen und Absenden dieses Formulars. Weitere Informationen zum Schutz Ihrer persönlichen Daten finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Bitte füllen Sie das Formular aus (alle Felder müssen ausgefüllt sein).

Leserbriefe (0)

Keine Leserbriefe gefunden!

Neuen Leserbrief schreiben

Mehr aus der Rubrik "Ariane Stech"

Kürbissuppe mal asiatisch

Kulinarisches | von Ariane Stech

Die Nächte werden länger und nebliger, in den Läden grinsen die Kürbisfratzen. Kein Zweifel: Die gruselige Jahreszeit hat begonnen. Glauben Sie an…

Weiterlesen
John Cleese bei einem Auftritt 2017

Kultur-Kompass | von Ariane Stech, Julia Stüber

Schräger Humor und komischer Gang

Sich mit todernstem Gesicht völlig absurd zu benehmen: Darin ist John Cleese unbestrittener Meister. Ob als Beamter…

Weiterlesen
Ansicht des Hampton Court Palace mit Garten

Reisetipps | von Julia Stüber, Ariane Stech

Hampton Court Palace ist für uns einer der schönsten Königspaläste Englands. Schokolade ist nicht das Erste, was einem in den Sinn kommt, wenn man an…

Weiterlesen
Cheers: Welttag des Gins

Kulinarisches | von Ariane Stech, Julia Stüber

An heißen Tagen ist ein schlichter Gin Tonic – auf Englisch heißt er übrigens immer „Gin and Tonic“ – etwas Wunderbares. Mehr als einer oder maximal…

Weiterlesen